Pressemitteilung

NEU ab 2018: Beeinträchtigungsprämie für Selbstständige und KMU von der Steuer befreit

Seit der Sechsten Staatsreform sind die Regionen für die Gewährung der  sogenannten „Beeinträchtigungsprämie“ zuständig. Diese Entschädigung kann Selbstständigen und KMU gewährt werden, die durch Arbeiten im öffentlichen Bereich beeinträchtigt werden.

Mit dem Gesetz „Verschiedene steuerrechtliche Bestimmungen I“  werden diese regionalen Entschädigungen, die in Flandern bereits bestehen, ab 2018  für Selbstständige und  Gesellschaften von der Steuer befreit. Dies betrifft sowohl Ausgleichsentschädigungen, die kraft des bestehenden Gesetzes vom 3. Dezember 2005 gewährt werden, als auch Entschädigungen, die aufgrund neuer regionaler Vorschriften gewährt werden.  

Die Steuerbefreiung gilt für Ausgleichsentschädigungen, die ab dem 1. Januar 2018 bezahlt oder gewährt werden. Diese Befreiung wird sowohl für Prämien gewährt, die als Ausgleich für die Verringerung der Berufstätigkeit empfangen wurden,  als auch anlässlich der Einstellung der Tätigkeiten. 

Zusätzlicher Vorteil: Dank dieser Maßnahme müssen die Regionen bei der Festlegung der Prämie  die jeweils anwendbare Steuer nicht mehr verrechnen. So entfallen auch budgetäre Zusatzkosten für die Regionen. 

Minister der Finanzen, Johan Van Overtveldt: „Die Beeinträchtigungsprämie wird von der Steuer befreit, sowohl für Selbstständige als auch für KMU. Damit möchten wir die  regionalen Maßnahmen, die  Unternehmer entschädigen, die durch öffentliche Arbeiten beeinträchtigt werden, weiter unterstützen.“