Pressemitteilung

Verstärkung und Investitionen in SIS

Zu Beginn der aktuellen Legislaturperiode wurde entschieden, dass die Personalmittel für jede Verwaltung jährlich um 2 % abgebaut werden sollten. Im ersten Jahr (2015) belief es sich sogar um 4 %. Insgesamt entspricht dies einer Einsparung im Personalbereich von mehr als 10 %. Diese Maßnahme war und ist notwendig, um den Staatsapparat schlanker und effizienter zu machen.

Minister der Finanzen, beauftragt mit Bekämpfung der Steuerhinterziehung, Van Overtveldt: „Zusammen mit der Überalterung und der Abwanderung von erfahrenem Personal setzte dieser Abbau die Organisation und die Tätigkeiten der SIS zu stark unter Druck. Um eine gründliche und effiziente Bekämpfung der Steuerhinterziehung durchzuführen, haben wir einige Maßnahmen zur Verstärkung der SIS getroffen. So wird die Belegschaft 2018 das höchste Niveau in 7 Jahren erreichen. Außerdem wurde auch in ICT und Data Mining investiert.“

Eine Übersicht der Maßnahmen:

2015 wurde entschieden, die SIS mit 100 Mitarbeitern zu verstärken. Diese Kollegen wurden inzwischen angeworben.

Außerdem billigte die Regierung auf Vorschlag des Ministers der Finanzen den Eins-zu-Eins-Ersatz für die Kontrollfunktionen innerhalb des FÖD Finanzen. Die Aufteilung unter den verschiedenen Verwaltungen wurde inzwischen vom Direktionsausschuss des FÖD Finanzen gebilligt. Hierdurch kann die SIS 20 zusätzliche Mitarbeiter anwerben.

Das BISC (Belgian Internet Service Center) wurde auch verstärkt, angesichts unter anderem der zunehmenden Verschiebung des Handels zu Online-Plattformen. Die Anzahl der Personalmitglieder wurde verdoppelt.

2018 wird die SIS über etwa 670 Personalmitglieder verfügen. Das entspricht einer Nettozunahme (also nach der Abwanderung) von 25 Personen im Vergleich zu 2017, was das höchste Niveau innerhalb von 7 Jahren übereinstimmt. Neben den Investitionen in das Personal verfügt die SIS über ein Arsenal neuer Mittel und Techniken, um mit dem stark zugenommenen Informationsfluss fertig zu werden, und dies infolge des besseren internationalen Datenaustausches.